Jungunternehmer

Jungunternehmer und ihre ersten Fehler

Begehen Jungunternehmer Fehler?

Jungunternehmer haben in der Regel eines gemeinsam: sie sind sehr motiviert, engagiert und voller Tatendrang. Und das ist auch gut so. Leider aber vergessen manche Jungunternehmer ein paar wichtige Voraussetzungen, die ihnen die Aussicht auf Erfolg durchaus erleichtern könnten. Das müsste nicht sein, besonders dann, wenn man als Jungunternehmer die vielen Möglichkeiten der Unterstützung und Hilfe in Anspruch nähme. Ich möchte versuchen, Ihnen mit meinen Erfahrungen in der Betreuung von Jungunternehmern und Neugründern ein paar Tipps zu geben, bzw. Sie als Jungunternehmer über einige Fehler informieren, die andere Existenzgründer begangen haben.

Gerne können Sie mir eine Nachricht senden, um ein unverbindliches und kostenloses Erstgespräch zu vereinbaren!

Was genau werden Sie als Jungunternehmer tun?

Und damit meine ich was „genau“ werden Sie tun? Was ist der eigentliche Kern Ihrer Geschäftstätigkeit, was ist das Wesentliche Ihres Vorhabens als Jungunternehmer? Stellen Sie sich doch folgende Fragen:

  • Warum ist gerade meine Idee erfolgversprechend?
  • Was unterscheidet mich von meinen Mitbewerbern?
  • Was mache ich als Jungunternehmer besser als die Kollegen in meiner Branche?
  • Was sind meine Stärken und Schwächen (SWOT Analyse)?
  • Wer wird meine Produkte und Dienstleistungen kaufen und warum?

All diese Fragen sollten Sie zu einer umfassenden Positionierungsanalyse führen. Innerhalb dieser Positionierungsanalyse werden Sie feststellen, was Ihr USP, was Ihr wichtigster Vorteil gegenüber Ihren Mitbewerbern ist. Sie werden diese Analyse benötigen – ganz sicher – denn aus den Erkenntnissen können Sie Ihre Verkaufsargumente entwickeln, Ihre Zielgruppe definieren, Preise festsetzen und die entsprechende wirkungsvolle Kommunikation zu Ihren Kunden realisieren. Ohne genau zu wissen, was Sie „besonders“ macht, werden Sie nicht „besonders“ werden!

Der Jungunternehmer und sein Businessplan

Als Unternehmer ist man frei, ungebunden, kann sich seine Arbeit selbst einteilen? Ja, träumen Sie weiter. Das Gegenteil ist der Fall, oder sollte der Fall sein. Denn spätestens, wenn Sie um Förderungen und Kredite bei öffentlichen Stellen und Banken ansuchen, werden Sie feststellen, dass Sie als Jungunternehmer sehr wohl in ein enges Korsett geschnürt werden/sind. Und dieses Korsett nennt sich „Businessplan“. Dieser Jungunternehmer Businessplan ist notwendig, wenn es darum geht Investoren, Förderstellen oder Kreditgeber von Ihrer Idee zu überzeugen und Ihrem neuen Status als Jungunternehmer eine gewisse Seriosität zu verleihen. Diese Businesspläne können Sie bei verschiedenen Stellen abrufen, Sie müssen nichts Neues erfinden. Wichtig jedoch ist, dass Sie gewissenhaft einen Businessplan erstellen. Bitte glauben Sie mir, die Beschäftigung mit den dort gestellten Fragen und Analysen werden Sie stärker, effizienter und damit erfolgreicher machen. Leider verzichten viele Jungunternehmer darauf, diesen „bürokratischen“ Aufwand durchzuführen. Mein Tipp für Sie: Seien Sie anders, seien Sie ein besserer Jungunternehmer!

Der Jungunternehmer hat viele Ideen, aber kein Geld

Leider ist das sehr oft der Fall. Jungunternehmer haben sehr oft viele Ideen und Wünsche, aber eben nicht genug finanzielle Mittel. Ich gehe davon aus, dass Sie bei der Erstellung Ihres Businessplans genau festgestellt haben, wie viel Budget Sie benötigen, was Ihre Investitionen oder Aktivitäten kosten. Nur – reicht das auch? Wird sich nach Verbrauch der Mittel tatsächlich der geplante Erfolg einstellen? Werden Sie als Jungunternehmer Ihren Businessplan zu 100% einhalten können? Ganz ehrlich, dann wären Sie der/die Erste! Besser, Sie kalkulieren schon am Beginn Ihres Jungunternehmer Daseins eine Reserve, die es Ihnen ermöglicht, länger durchzuhalten als Sie es ursprünglich geplant haben. Es wird sehr teuer und „unangenehm“, wenn man auf halbem Weg feststellt, dass man mehr Geld als geplant benötigt und erneut die Bank (oder Verwandte) damit konfrontieren muss. Deshalb: Planen Sie realistisch, aber legen Sie eine Reserve oben drauf!

Der Jungunternehmer weiß alles besser

Ich meine das gar nicht negativ, sondern mehr mit einem Schmunzeln. Haben Sie wirklich alles im Griff? Buchhaltung, Rechtssachen, Bürokratie, Marketing, etc…? Sind Sie ein Jungunternehmer, der all das selber erledigen kann, oder sollten Sie sich nicht besser auf Ihr Spezialgebiet konzentrieren? Was ich meine ist, scheuen Sie nicht davor zurück, Fachleute von außen beizuziehen. Andere Perspektiven und Erfahrungen können ein unschätzbarer Vorteil für Sie als Jungunternehmer sein und unnötige Lernkosten und Fehler Ihrerseits reduzieren. Neben den öffentlichen Stellen gibt es viele (auch kostengünstige) Möglichkeiten für Sie als Jungunternehmer, sich Experten ins neue Unternehmen zu holen. Denken Sie nur an die vielen „grauen Panther“, jene pensionierten Ex –Manager/Verkäufer/Techniker/Buchhalter, etc.. die sehr gerne gegen geringes Entgelt noch ein bisschen mehr tun würden. Wie auch immer – versuchen Sie, sich externes, zusätzliches Wissen zu verschaffen.   Im Zuge meiner Beratertätigkeit könnte ich noch über viel mehr Fehler und Tipps von und für Jungunternehmer sprechen (leider mache auch ich viele Fehler), aber dies würde zu weit führen. Sollten Sie mehr über Tipps für Jungunternehmer wissen wollen, kontaktieren Sie mich oder abonnieren Sie unverbindlich und kostenlos meinen Marketing Newsletter mit Tipps und Trend im Marketing.