Neugründer | Martin Renz Marketingberatung https://renzmarketing.at Tue, 25 Jul 2017 09:21:34 +0000 de-DE hourly 1 Jungunternehmer und ihre ersten Fehler https://renzmarketing.at/jungunternehmer-und-ihre-ersten-fehler/ Thu, 08 Nov 2012 16:08:04 +0000 http://renzmarketing.at/?p=669 Begehen Jungunternehmer Fehler? Jungunternehmer haben in der Regel eines gemeinsam: sie sind sehr motiviert, engagiert und voller Tatendrang. Und das ist auch gut so. Leider aber vergessen manche Jungunternehmer ein paar wichtige Voraussetzungen, die ihnen die Aussicht auf Erfolg durchaus erleichtern könnten. Das müsste nicht sein, besonders dann, wenn man als Jungunternehmer die vielen Möglichkeiten […]

The post Jungunternehmer und ihre ersten Fehler first appeared on Martin Renz Marketingberatung.

]]>
Begehen Jungunternehmer Fehler?

Jungunternehmer haben in der Regel eines gemeinsam: sie sind sehr motiviert, engagiert und voller Tatendrang. Und das ist auch gut so. Leider aber vergessen manche Jungunternehmer ein paar wichtige Voraussetzungen, die ihnen die Aussicht auf Erfolg durchaus erleichtern könnten. Das müsste nicht sein, besonders dann, wenn man als Jungunternehmer die vielen Möglichkeiten der Unterstützung und Hilfe in Anspruch nähme. Ich möchte versuchen, Ihnen mit meinen Erfahrungen in der Betreuung von Jungunternehmern und Neugründern ein paar Tipps zu geben, bzw. Sie als Jungunternehmer über einige Fehler informieren, die andere Existenzgründer begangen haben.

Gerne können Sie mir eine Nachricht senden, um ein unverbindliches und kostenloses Erstgespräch zu vereinbaren!

Was genau werden Sie als Jungunternehmer tun?

Und damit meine ich was „genau“ werden Sie tun? Was ist der eigentliche Kern Ihrer Geschäftstätigkeit, was ist das Wesentliche Ihres Vorhabens als Jungunternehmer? Stellen Sie sich doch folgende Fragen:

  • Warum ist gerade meine Idee erfolgversprechend?
  • Was unterscheidet mich von meinen Mitbewerbern?
  • Was mache ich als Jungunternehmer besser als die Kollegen in meiner Branche?
  • Was sind meine Stärken und Schwächen (SWOT Analyse)?
  • Wer wird meine Produkte und Dienstleistungen kaufen und warum?

All diese Fragen sollten Sie zu einer umfassenden Positionierungsanalyse führen. Innerhalb dieser Positionierungsanalyse werden Sie feststellen, was Ihr USP, was Ihr wichtigster Vorteil gegenüber Ihren Mitbewerbern ist. Sie werden diese Analyse benötigen – ganz sicher – denn aus den Erkenntnissen können Sie Ihre Verkaufsargumente entwickeln, Ihre Zielgruppe definieren, Preise festsetzen und die entsprechende wirkungsvolle Kommunikation zu Ihren Kunden realisieren. Ohne genau zu wissen, was Sie „besonders“ macht, werden Sie nicht „besonders“ werden!

Der Jungunternehmer und sein Businessplan

Als Unternehmer ist man frei, ungebunden, kann sich seine Arbeit selbst einteilen? Ja, träumen Sie weiter. Das Gegenteil ist der Fall, oder sollte der Fall sein. Denn spätestens, wenn Sie um Förderungen und Kredite bei öffentlichen Stellen und Banken ansuchen, werden Sie feststellen, dass Sie als Jungunternehmer sehr wohl in ein enges Korsett geschnürt werden/sind. Und dieses Korsett nennt sich „Businessplan“. Dieser Jungunternehmer Businessplan ist notwendig, wenn es darum geht Investoren, Förderstellen oder Kreditgeber von Ihrer Idee zu überzeugen und Ihrem neuen Status als Jungunternehmer eine gewisse Seriosität zu verleihen. Diese Businesspläne können Sie bei verschiedenen Stellen abrufen, Sie müssen nichts Neues erfinden. Wichtig jedoch ist, dass Sie gewissenhaft einen Businessplan erstellen. Bitte glauben Sie mir, die Beschäftigung mit den dort gestellten Fragen und Analysen werden Sie stärker, effizienter und damit erfolgreicher machen. Leider verzichten viele Jungunternehmer darauf, diesen „bürokratischen“ Aufwand durchzuführen. Mein Tipp für Sie: Seien Sie anders, seien Sie ein besserer Jungunternehmer!

Der Jungunternehmer hat viele Ideen, aber kein Geld

Leider ist das sehr oft der Fall. Jungunternehmer haben sehr oft viele Ideen und Wünsche, aber eben nicht genug finanzielle Mittel. Ich gehe davon aus, dass Sie bei der Erstellung Ihres Businessplans genau festgestellt haben, wie viel Budget Sie benötigen, was Ihre Investitionen oder Aktivitäten kosten. Nur – reicht das auch? Wird sich nach Verbrauch der Mittel tatsächlich der geplante Erfolg einstellen? Werden Sie als Jungunternehmer Ihren Businessplan zu 100% einhalten können? Ganz ehrlich, dann wären Sie der/die Erste! Besser, Sie kalkulieren schon am Beginn Ihres Jungunternehmer Daseins eine Reserve, die es Ihnen ermöglicht, länger durchzuhalten als Sie es ursprünglich geplant haben. Es wird sehr teuer und „unangenehm“, wenn man auf halbem Weg feststellt, dass man mehr Geld als geplant benötigt und erneut die Bank (oder Verwandte) damit konfrontieren muss. Deshalb: Planen Sie realistisch, aber legen Sie eine Reserve oben drauf!

Der Jungunternehmer weiß alles besser

Ich meine das gar nicht negativ, sondern mehr mit einem Schmunzeln. Haben Sie wirklich alles im Griff? Buchhaltung, Rechtssachen, Bürokratie, Marketing, etc…? Sind Sie ein Jungunternehmer, der all das selber erledigen kann, oder sollten Sie sich nicht besser auf Ihr Spezialgebiet konzentrieren? Was ich meine ist, scheuen Sie nicht davor zurück, Fachleute von außen beizuziehen. Andere Perspektiven und Erfahrungen können ein unschätzbarer Vorteil für Sie als Jungunternehmer sein und unnötige Lernkosten und Fehler Ihrerseits reduzieren. Neben den öffentlichen Stellen gibt es viele (auch kostengünstige) Möglichkeiten für Sie als Jungunternehmer, sich Experten ins neue Unternehmen zu holen. Denken Sie nur an die vielen „grauen Panther“, jene pensionierten Ex –Manager/Verkäufer/Techniker/Buchhalter, etc.. die sehr gerne gegen geringes Entgelt noch ein bisschen mehr tun würden. Wie auch immer – versuchen Sie, sich externes, zusätzliches Wissen zu verschaffen.   Im Zuge meiner Beratertätigkeit könnte ich noch über viel mehr Fehler und Tipps von und für Jungunternehmer sprechen (leider mache auch ich viele Fehler), aber dies würde zu weit führen. Sollten Sie mehr über Tipps für Jungunternehmer wissen wollen, kontaktieren Sie mich oder abonnieren Sie unverbindlich und kostenlos meinen Marketing Newsletter mit Tipps und Trend im Marketing.

Share

The post Jungunternehmer und ihre ersten Fehler first appeared on Martin Renz Marketingberatung.

]]>
Wie erstellt man einen Businessplan? https://renzmarketing.at/wie-erstellt-man-einen-businessplan/ Wed, 07 Nov 2012 14:53:12 +0000 http://renzmarketing.at/?p=653 Wozu dient ein Businessplan? Der Businessplan (Geschäftsplan) dient dazu, die notwendigen und zukünftigen Maßnahmen zu beschreiben, um die Unternehmensziele zu erreichen. Mit anderen Worten, Sie halten in einem Businessplan fest, welche unternehmerische Aktivitäten Sie setzten werden, welche Kosten, Erträge und Wirkungen Sie mit Ihrer Tätigkeit erzielen möchten. Idealerweise wird der Businessplan für 3 Jahre festgeschrieben, […]

The post Wie erstellt man einen Businessplan? first appeared on Martin Renz Marketingberatung.

]]>
Wozu dient ein Businessplan?

Der Businessplan (Geschäftsplan) dient dazu, die notwendigen und zukünftigen Maßnahmen zu beschreiben, um die Unternehmensziele zu erreichen. Mit anderen Worten, Sie halten in einem Businessplan fest, welche unternehmerische Aktivitäten Sie setzten werden, welche Kosten, Erträge und Wirkungen Sie mit Ihrer Tätigkeit erzielen möchten. Idealerweise wird der Businessplan für 3 Jahre festgeschrieben, zumal gerade bei Neugründungen oder bei Startinvestitionen ein positives Geschäftsergebnis nicht gleich im ersten Geschäftsjahr erreichbar ist. Der Businessplan wird heutzutage vorwiegend deshalb erstellt, weil viele Unternehmer für Ihre Tätigkeit Kredite oder Förderungen benötigen, für die wiederrum von den Geldgebern eine Planung der Geschäftstätigkeit verlangt wird. Schließlich wollen Geldgeber genau wissen, wie vertrauenswürdig und  rentabel eine Geschäftsidee ist, bzw. sein wird. Der Businessplan gibt daher Auskunft darüber, wie Ihre Pläne als Unternehmer aussehen, was Sie sich davon versprechen, auf welcher Basis Sie zu den Annahmen kommen und welche Aktivitäten Sie setzen werden, um erfolgreich Ihre Ziele zu erreichen. Tatsache ist aber auch, dass unabhängig von der Notwendigkeit einer Fremdfinanzierung, ein Businessplan vor allem Ihnen selbst am besten hilft, Ihre Unternehmensziele zu beschreiben, zu verfolgen und darauf zu achten, dass Sie auf dem richtigen Weg sind.

Die Eckpfeiler des Businessplans – Beispiel und Vorlage

Im Wesentlichen sollte Ihr Businessplan Auskunft über Ihre Visionen, Markteinschätzungen und betriebswirtschaftlichen Prognosen geben. Sie selbst, aber auch die Banken und Förderstellen werden den Businessplan auf Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit  überprüfen. Die Gestaltung eines Businessplans ist grundsätzlich frei, doch haben sich in den letzten Jahren gewisse grundsätzliche Gliederungen als vorteilhaft erwiesen. In diesem Zusammenhang möchte ich auf das Gründerservice der österreichischen Wirtschaftskammer hinweisen, das eine umfassende und sehr hilfreiche Darstellung betreffend der Gestaltung eines Businessplans zur Verfügung stellt. Auch wenn Sie kein Neugründer sind, sondern eine Investition (neue Maschine, etc..) planen, ist die Verwendung oder Adaption dieser Businesspläne von Vorteil. Mitunter schein es ein bisschen kompliziert und aufwendig zu sein, all die notwendigen Informationen zusammenzutragen und im Businessplan zu dokumentieren. Aber erst dadurch erlangen Sie die notwendigen Informationen und einen Überblick über Zusammenhänge und Wirkungen von Maßnahmen. Als Beispiel und Gratisdownload für einen Businessplan möchte ich nochmals auf das Gründerservice der WKO hinweisen, das die Businessplan Software „Plan4YouEasy“ anbietet. Damit gelingt es Ihnen sicher und technisch einfach, einen guten Businessplan zu erstellen.

BusinessplanTipps für Ihren Businessplan

  • Bleiben Sie ehrlich zu sich selbst Es hat keinen Sinn, eine Geschäftsidee „schönreden“ zu wollen, nach dem Motto: „das wird schon so kommen“, oder „das geht sich schon aus“. Sie tappen unweigerlich in eine Falle, die sehr teuer oder sogar fatal werden kann. Kalkulieren Sie Sicherheiten mit ein. Das werden auch die Prüfer Ihres Businessplans positiv vermerken.
  • Lassen Sie sich Zeit bei der Erstellung des Businessplans Betrachten Sie den Businessplan nicht als lästige Übung oder Pflicht, sondern sehen Sie die Businessplan Erstellung als Chance, Ihr Konzept genau zu überprüfen und zu hinterfragen. Versuchen Sie die notwendigen Informationen so genau wie möglich festzuschreiben. Scheinbar „gesparte“ Zeit, kann Sie auf Dauer viel Zeit kosten!
  • Besprechen Sie Ihren Businessplan mit einem Außenstehenden Gerade „Ein-Personen-Unternehmen“ sitzen oft tagelang vor Ihrem Businessplan, schreiben und notieren, beschaffen sich Informationen und übersehen dabei vielleicht den einen oder anderen Punkt, der hilfreich wäre oder die Qualität Ihres Businessplans und Ihres Geschäftskonzeptes verbessern könnte. Das muss nicht sein. Holen Sie sich Unterstützung von außen, diskutieren Sie mit unternehmensfremden Personen über Ihre Absichten, Strategien und Ziele. Sie werden sehen, wie sehr Sie durch diese Maßnahmen inspiriert und manche Dinge neu überdenken werden.

Kann man einen Businessplan kaufen?

Natürlich können Sie einen Businessplan kaufen, schließlich befinden Sie sich hier auf der Homepage eines Marketingberaters
. Erwarten Sie sich aber nicht, dass Sie deshalb nicht nachdenken müssen, oder eine andere Person Ihr Geschäftskonzept erstellt. Sie sind nach wie vor der Unternehmer und der Verantwortliche für Ihren Businessplan. Der Job des Marketingberaters kann nur sein, Ihre Ideen und Ziele mit Ihnen zu diskutieren, die Ergebnisse fachgerecht zu Papier zu bringen und für Banken oder Förderstellen aufzubereiten. Bitte kontaktieren Sie mich, wenn Sie Fragen zum Businessplan oder anderen Marketingthemen haben. Vielleicht hilft Ihnen mein Marketing Trends und Tipps – Newsletter, den Sie unverbindlich und kostenlos abonnieren können.

Urheber: Martin Renz

Share

The post Wie erstellt man einen Businessplan? first appeared on Martin Renz Marketingberatung.

]]>